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It’s me Katja
“Anecken/Sein Ding machen heißt auch irgendwie sein Ziel im Auge behalten, egal wieviele Steine und Hindernisse im Weg liegen, auch wenn es drumherum für Unverständnis sorgt.
Ich fand es fast immer spannender, mich mit meinen Bildern zu beschäftigen, als abends auszugehen und Party zu machen. Das hat bei meinen Freunden oft für Unverständnis gesorgt, und ich bin dankbar, dass meine Freunde immer noch da sind.
Klar ist, dass nicht jedem mein Zeug gefallen kann. Das Gute ist aber, dass ich auch nur von Menschen gebucht werde, die meine Arbeit mögen. Auf diese Weise habe ich natürlich mehr mit Menschen zu tun, die meine Bilder schätzen, als mit irgendwelchen Hatern, von denen ich gar nicht so viel mitbekomme.
Das ist tatsächlich eine Art Haltung, die mit einem starken Glauben an sich selbst einhergeht. Ich glaube schon, dass ich ein sehr starkes Selbstbewusstsein habe. Ich habe vor 20 Jahren beschlossen, mit der Fotografie “reich und berühmt” zu werden. Dabei ging es natürlich nie um so schnöde Dinge wie finanzieller Reichtum oder Ruhm. “Reich und Berühmt” war ein schönes Synonym für die Ernsthaftigkeit meines Vorhabens, um meiner Umgebung in kurzen und knappen Worten klar zu machen, dass ich an mich glaube und dass ich ein Ziel vor Augen habe.
Ich mache einfach das, was mir Spaß macht, ich setze mir keine Grenzen und ich will einen sehr großen Teil meines Lebens damit verbringen, die Bilder zu machen, die mir selbst gefallen.”
Katja Kuhl
Katja Kuhl lebt in Berlin und ist Fotografin und Regisseurin.
