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It’s me Axel
“Anecken hmmm nach meiner Interpretation is anecken, wenn das Umfeld eine andere Wahrnehmung von der eigenen Person, ner Situation, oder etwas Ausgesprochenem hat – die Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung stimmt also nicht überein, sondern geht eher auseinander.
Gefühlt eck ich jeden Tag mehrmals an – das hat damit zu tun, dass ich dazu neige, bildhaft und überzogen zu reden – das mach ich, um bei den Menschen eine Reaktion zu erzeugen – immer mit positiv gemeinter Energie versteht sich – vielleicht hab ich aber auch nur ADS und mir wird zu schnell langweilig hahaha – ich frag mal bei meiner Ma nach, ob Sie sowas schon in meiner Kindheit beobachten konnte …
Sein Ding machen heißt für mich seine eigenen Ziele und Wünsche umzusetzen und dazu jede Menge Mut, Optimismus, Willenskraft und Überzeugungskraft mitzubringen – gepaart mit Fingerspitzengefühl, Selbstkritik und jeder Menge Begeisterungsfähigkeit. Ich mach mein Ding seit frühster Jugend und bin seit der Zeit auch unternehmerisch tätig (mit Nachhilfe geben etc. angefangen). Sein Ding machen zu können, wird durch eine gute Erziehung sehr erleichtert – wenn man sich der Familie sicher sein kann und sie einen unterstützt, hilft das ungemein – es fordert ein Leben lang Zuversicht, um sein Ding zu machen – diese Zuversicht entwickelt sich in der Kindheit und Jugend – Angst und Zweifel wiederum sind die schlechtesten Partner, um sein Ding zu machen. Rückblickend bin ich sehr froh, immer mein Ding gemacht zu haben, egal ob´s auch mal schief gelaufen ist – man kann sich zumindest nie Vorwürfe machen, man hätte es nicht versucht …
Mein Leben ist nen ständiger Wechsel aus mit und gegen den Strom schwimmen – beides is ja wichtig und wird von Situationen und Gegebenheiten beeinflusst.
In der Schule bin ich früher häufiger gegen den Strom geschwommen – das hat sich leider nicht immer positiv auf die Noten ausgewirkt – aber dafür langanhaltend geprägt … hahaha
Beim Kennenlernen von Mädels würde ich immer bewusst gegen den Strom schwimmen – wenn das weibliche Gegenüber schon 20 mal den gleichen Text aufgesagt bekommen hat, wird er bei ner erneuten Wiederholung sicher nicht spannender …
Im Beruflichen würde ich gerade bei dem Thema Vermarktung versuchen, gegen den Strom zu schwimmen – bei der heutigen Informationsflut is es ne echte Herausforderung, die Aufmerksamkeit der Kunden und User zu erlangen. Das gelingt am ehesten durch unkonventionelle Ideen.
Eins is aber sicher – gegen den Strom wird´s nie langweilig!!
Naja, eine Geschichte zu diesem Thema durchzieht mein ganzes Leben – ich hab ne ziemlich ausgeprägte Allergie gegen Willkür, Ungerechtigkeit, negative Energie und Verlogenheit – wenn ich davon was spüre, wird`s recht emotional – und ich mach den Absendern dieser Eigenschaften unmissverständlich klar, dass ich damit nix zu tun haben will – mit anderen Worten – ich könnte manchmal diplomatischer in der Ansprache sein – es is aber immer ein gutgemeinter Gedanke der Ursprung – das spüren die Leute glücklicherweise immer
schnell … ”
Axel Hesse
Axel Hesse ist der Gründer und CEO vom GutscheinPony und lebt in Berlin.
It’s me Marcel
“Als DJ spiele ich das was ich für interessant halte, das was die Leute hören müssen um glücklicher zu werden. Privat bin ich jemand, der sagt was er denkt, den Finger auf die Wunde legt auch wenn ich mich damit erstmal unbeliebt mache.
Ich sage Menschen was ich denke, nicht was sie hören möchten. Ehrlichkeit und Tiefe gegen Small Talk und Bussis. Wenn mir Menschen zu oberflächlich begegnen werde ich automatisch steif und abweisend… Wenn ich DJ´s für Parties buche oder selbst auflege, ist es selten das offensichtliche, das ich wähle, eher der Kompromiss zwischen dem, was es mindestens braucht um zu funktionieren und dem was mich selbst flasht. Aber meistens gelingt es die Leute auf die Reise mitzunehmen…
Ich bin es gewohnt, dass mich Leute erstmal nicht leiden können. Ich habe einen sehr offensiven Humor, den man erstmal verstehen muss; ist nicht jedermanns Sache. Aber selbst meine besten freunde mussten da durch …
Ich bin natürlich auch der, der erstmal ins Fettnäpfchen tritt.”
Marcel Vogel
Marcel Vogel ist DJ und lebt in Amsterdam.
It’s me Mark
“Ist mir doch egal, wer dein Vater ist!!! Solange ich hier angle, läuft mir keiner über’s Wasser! Würde es das Anecken nicht geben, wäre ich heute nicht da wo ich bin. Früher habe ich selten in irgendeine Gesellschaft hineingepasst, weil ich immer etwas anderes wollte. Also habe ich im Laufe der Zeit meine eigene kleine Gesellschaft um mich herum aufgebaut. Ich mache immer mein Rock´n´Rolling, und mir ist es total egal wer wie dazu denkt. Was mich aber sehr wundert, den meisten Leuten gefällt es was ich mache. Prinzipien sind etwas tolles, vor allem wenn man sie flexibel hält.
Egal ob mit den Strom oder dagegen, die meisten Fische werden doch eh gefangen und kommen nie an ihr Ziel. Ich laufe lieber am Ufer in Richtung Meer und schaue mir das Getümmel an. Das macht es mir sehr leicht gezielte geschäftliche Entscheidungen zu treffen. Ich möchte von nichts abhängig sein, sondern immer die Möglichkeit haben zu jeder Zeit mein eigenes Ding zu machen. Natürlich freue ich mich aber, wenn ich dabei in guter Gesellschaft bin.
In unserer hektischen Welt muss man gelegentlich innehalten, um sich in aller Ruhe etwas Unanständiges auszudenken. Und das mache ich anscheinend viel zu oft. So ist mein Umkreis immer damit konfrontiert: “It´s me, love it or…”
Geschichten gibt es also Tagesaktuell … ”
Mark Ayunts
Mark Ayunts ist Gründer von Wild Obsession Inernational und Mitinhaber der hey darling creativ agency.
It’s me Christian
“Künstlerisch aktiv anecken zu wollen, würde meine Arbeitsweise ändern. Ich arbeite in einem runden Raum ohne Ecken und erhalte pure Ergebnisse ohne vorher festgelegte Zielgruppe und ohne Rücksichtnahme auf fremde Bedürfnisse oder Ansichten. Warum sollte ich es da forcieren bewusst anzuecken? – es sind meine Arbeiten und die stehen für den ausgeglichenen Part in mir.
Beruflich ecken wir nicht an – wir suchen, nutzen und schliessen jedoch Nischen und Lücken, wir schlagen neue Bögen und versuchen Dinge anders/besser zu machen – stehen dabei aber eher für Kommunikation und nicht für Konfrontation ein.
Kraftvoller, herzblutiger Schmusekurs ist angesagt. Klingt zu gut? Klingt sehr ideologisch? – ist es beides.
Privat ecke ich schon an. Eigentlich ständig. manchmal voller Absicht. Böse. Volles Brett. Eigentlich auch lächerlich … mir doch egal, meine Freunde kennen mich und meine Mama liebt mich trotzdem. Schüss bis Montag.”
Christian Bolza
Christian Bolza lebt in München, ist Mitinhaber von xhoch4 und Künstler.
It’s me Claudio
“Mit meiner Musik schwimme ich bewusst gegen den Strom, weil ich mich mit dem neuen Hip Hop nicht identifizieren kann. Ich würde meine Musik als Innovativen-Retro-Sound beschreiben. Aber in manchen Situationen ist es besser mit dem Strom zu schwimmen als nur am Ufer zu stehen.
Ich bin wie ich bin! Das das nicht jedem passt, damit komme ich gut klar. Ich kann es nicht jedem Recht machen und versuche das auch nicht. Der eine liebt mich und der andere hasst mich….aber egal was man im Leben tut und wie gut man darin auch ist, es wird immer so bleiben.
Sein Ding machen ist für mich das was ich seit vielen Jahren tue. Und dabei sollte man nicht darauf achten was die anderen davon halten oder darüber denken (sonst wäre es ja nicht mein Ding ;-)”
Claudio Esposito
Claudio Esposito ist DJ, Musiker, Break-Dancer und Event Manager.
It’s me Antje-Maya
“It´s me, love it or … bedeutet mir vor allem mich nicht zu sehr darum zu scheren was andere über mich und das was ich so mache denken. Obwohl ich mich damit, was meine Arbeit z.B. als DJ angeht, in einem ständigen Interessenkonflikt befinde weil ich durchaus auch gefallen, unterhalten und überzeugen möchte. Allerdings nicht um jeden Preis. Ich denke bewusst sehr unkommerziell. Neues (was ist schon neu …) und nie zuvor gehörtes kann auf Menschen durchaus verstörend wirken oder gar langweilen, womit man automatisch gegen den Strom schwimmt und aneckt auf der Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten. Aber bitte nie ohne Liebe und Spaß!”
Antje-Maya Hirsch
Antje-Maya Hirsch ist DJ und arbeitet für radio x.
It’s me Tobias
“Ich denke den Meisten von uns geht es so gut, dass Anecken oder irgendwo hängenbleiben fast ausschließlich ästhetische Phänomene sind. Klar hat jeder von uns seine Probleme, aber ich fühle mich im Nachhinein meistens noch viel schlimmer, wenn mir bewusst wird, über was ich mich da eigentlich aufgeregt habe. Sein Päckchen hat jeder zu tragen; also warum uns nicht gegenseitig stützen? In Zukunft läuft sowieso wesentlich mehr im Rahmen klassischer Tauschgeschäfte, wenn meine Meinung zählt. Warum sich nicht öfter mal gegenseitig die Hände waschen?
Weshalb Gegen-den-Strom-Schwimmen sich zu einem Idealbild entwickelt hat, habe ich ehrlich gesagt noch nie verstanden. Es hat durchaus seine Vorteile auch mal das zu tun, was alle anderen machen – hier und da. Generell finde ich Extrempositionen oft viel weniger befriedigend als gut durchdachte Mittelwege, die nicht nur an einer Stelle weiterhelfen. Und dass heißt nicht, dass ich mich in Bezug auf Arbeit oder Privatleben einschränken lassen muss.
Sein Ding zu machen hat hauptsächlich mit Selbstwahrnehmung zu tun. Ich beschäftige mich beruflich gesprochen mit dem, was mir spontan interessant erscheint und mit solchen Dingen, die ich tun muss – auch wenn ich nicht finde, dass sie sonderlich zu mir passen oder mich bereichern.”
Tobias Adalbert Heumann
Tobias Adalbert Heumann ist Taschendesigner, DJ und Veranstalter aus München und arbeitet freiberuflich in Marketing und Buchhaltung.
It’s me Matteo
“Sein Ding machen, ist oftmals mit langer und anstrengender Arbeit verbunden, doch wenn man selbst daran glaubt und alles dafür tut, rentiert sich die harte Arbeit am Ende. Oftmals muss man ein Stück dieses Weges alleine gehen. Darüber habe ich einen Song geschrieben “Streuner”.
Ein kurzer Auszug daraus:
Ich bin wie ein streunender Hund,
der sich nichts mehr sagen lässt
Ich nehme kein Blatt vor den Mund,
denn unsre Zeit ist hier und jetzt
Ja wie ein streunender Hund
und nun auf sich allein gestellt
Mach ich die Augen auf, die Ohren zu
Und schrei es in die Welt.
Wenn man mich ansieht oder mich in meinem Auto sieht, geht man grundsätzlich davon aus, das der Typ auf jeden Fall ein “gegen den Strom” Läufer ist :) Ich bin kein “Ja und Amen” Sager, ich will wissen worum es geht.
Und es gibt einige Dinge in unserer heutigen Gesellschaft mit welchen ich nicht mitgehen kann und will.
Eine sehr lange Zeit habe ich mich mit der Politik, den Problemen, Entwicklungen, Ereignissen auf dieser Welt intensiv befasst. Ich habe jeden Tag Zeitung gelesen und mich darüber informiert was passiert. Jedoch habe ich gemerkt, dass es mich selbst kein Stück weiterbringt, viel eher schränkt es mich ein und beeinflusst mich im schlimmsten Fall (unterbewusst) negativ. Dinge die ich garnicht wissen möchte. Die ich anders sehe.
Und doch kann ich alleine an der Tatsache, dass es so ist wie es ist nichts ändern indem ich mich mit der Materie beschäftige und weiss was gerade geht.
Oftmals habe ich mich dabei erwischt, wie negativ mich Informationen, die ich aufgenommen habe, beeinflusst haben und damit auch meinen Tag und meine Produktivität. Darum habe ich es mir für mich zur Aufgabe gemacht etwas zu tun, was vielleicht etwas ändern könnte. Ich schreibe Songs über das Leben, über mein Leben über anderer ihr Leben und die Welt. Geschichten die erzählen wie ich denke, was ich denke und warum. Geschichten, die andere Menschen inspirieren können wenn sie wollen. Ich will niemanden verbiegen und ich will auch nicht, dass jemand anders versucht mich zu verbiegen. Ich hab die Zeitung abgestellt und den Fernseher aus dem Fenster geschmissen. Kann nicht leugnen, dass ich doch immer wieder was wissen will.
Doch viel mehr befasse ich mich nun mit den, für mich, wichtigeren Dingen im Leben.
Bewusst zu Leben
Sich jeden Tag die Frage stellen “worum geht es”
Philosophie
Liebe
Das Leben an sich
Ich werde oftmals aufgrund meines Aussehens, meines musikalischen Hintergrunds oder meiner Aussprache mit einem anderen deutschsprachigen Künstlers, welcher auch ursprünglich aus Stuttgart kommt verwechselt. Leute sagen, hey das was du machst ist ja schon so ähnlich wie Max Herre… oder?!?!
Wir haben beide Locken tragen nen‘ Bart und schreiben deutsche Texte.
Oberflächlich gesehen gibt es da natürlich eine große Ähnlichkeit. Jedoch kann ich mir doch deswegen nicht meine Haare glätten oder meinen Bart schneiden. Ich habe meine eigenen Geschichten und das ist es was für mich im Vordergrund steht. Der Inhalt. Ich bin so wie ich bin und wir alle sind so wie wir sind. Und wenn’s jemandem nicht passt ist das sein Problem, doch sollte man sich deswegen nicht verstellen.”
Matteo Capreoli
Matteo Capreoli ist Musiker und lebt in Stutgart.
It’s me Jonas
Sein Ding machen? Was soll das heutzutage sein, wo jeder Film gesehen, jede Situation gelebt und fast jeder Wunsch erfüllt ist? Anecken ist in einer relativ übersichtlichen Welt -zumindest hierzulande- kaum möglich. Was heute noch anders, bastardisiert und grell ist, ist in kurzer Zeit durch findige Sprüche und Agenturen krass angesagt.
Als Teenager habe ich regelmäßig versucht gegen den Strom zu schwimmen. Sachen anders zu machen als die anderen und Freunde mit meinen Ansichten ungefragt genervt und gegen den Mainstream gehetzt. Heutzutage umarme ich bewusst den Mainstream. Kiss the power ist angesagt.
Ey, will kein Spielverderber sein, aber sein Ding machen ist eher mal nix machen, Nerd sein und heute die gleichen Klamotten anziehen wie gestern. Busfahrer, Eisverkäuferinnen und der Kioskbesitzer um die Ecke haben die anregendsten Ideen, auch wenn sie selber manchmal lieber raus aus ihrer Haut und rein in ein bürgerliches Leben wollen.
Jonas Berhe
Jonas Berhe lebt in Köln und Hamburg ist politischer Aktivist und Gewerkschaftssekretär.
It’s me Katja
“Anecken/Sein Ding machen heißt auch irgendwie sein Ziel im Auge behalten, egal wieviele Steine und Hindernisse im Weg liegen, auch wenn es drumherum für Unverständnis sorgt.
Ich fand es fast immer spannender, mich mit meinen Bildern zu beschäftigen, als abends auszugehen und Party zu machen. Das hat bei meinen Freunden oft für Unverständnis gesorgt, und ich bin dankbar, dass meine Freunde immer noch da sind.
Klar ist, dass nicht jedem mein Zeug gefallen kann. Das Gute ist aber, dass ich auch nur von Menschen gebucht werde, die meine Arbeit mögen. Auf diese Weise habe ich natürlich mehr mit Menschen zu tun, die meine Bilder schätzen, als mit irgendwelchen Hatern, von denen ich gar nicht so viel mitbekomme.
Das ist tatsächlich eine Art Haltung, die mit einem starken Glauben an sich selbst einhergeht. Ich glaube schon, dass ich ein sehr starkes Selbstbewusstsein habe. Ich habe vor 20 Jahren beschlossen, mit der Fotografie “reich und berühmt” zu werden. Dabei ging es natürlich nie um so schnöde Dinge wie finanzieller Reichtum oder Ruhm. “Reich und Berühmt” war ein schönes Synonym für die Ernsthaftigkeit meines Vorhabens, um meiner Umgebung in kurzen und knappen Worten klar zu machen, dass ich an mich glaube und dass ich ein Ziel vor Augen habe.
Ich mache einfach das, was mir Spaß macht, ich setze mir keine Grenzen und ich will einen sehr großen Teil meines Lebens damit verbringen, die Bilder zu machen, die mir selbst gefallen.”
Katja Kuhl
Katja Kuhl lebt in Berlin und ist Fotografin und Regisseurin.







